Anti-Ödipus: Kapitalismus und Schizophrenie I by Gilles Deleuze, Felix Guattari

By Gilles Deleuze, Felix Guattari

Show description

Read or Download Anti-Ödipus: Kapitalismus und Schizophrenie I PDF

Best german_1 books

Der Einfluss von Wechselkosten auf die Kundenbindung. Verhaltenstheoretische Fundierung und empirische Analyse

Markus Blut untersucht die Kundenbindung durch Wechselkosten. Als Ergebnis stellt er fest, dass es zur Beurteilung der Bindungswirkung von Wechselkosten erforderlich ist, das tatsächliche Verhalten der Kunden zu betrachten und auf foundation einer mehrdimensionalen Konzeptualisierung der Wechselkosten, neben den direkten Effekten auch die indirekten und moderierenden Wirkungen sowie die Wirkungsunterschiede zwischen den Wechselkosten zu betrachten.

Türen und Tore (Baukonstruktionen)

Die Autoren behandeln Au? en- und Innent? ren sowie Torkonstruktionen f? r den Wohn- und Gesch? ftsbereich. T? ren und Tore behandeln sie sowohl hinsichtlich ihrer bauphysikalischen Anforderungen, der wesentlichen, gebr? uchlichen Werkstoffe und im speziellen der Klimaschutzklassen als auch hinsichtlich ihrer Funktionalit?

Additional info for Anti-Ödipus: Kapitalismus und Schizophrenie I

Sample text

Die soweit vom Wunsch produzierte Realität des Objekts ist folglich psychische Realität. Von dem her gesehen dürfte das Urteil, daß die kritische Revolution nichts Wesentliches ändert, angemessen sein: ihre Art, die Produktivität zu begreifen, stellt die klassische Konzeption des Wunsches als Mangel nicht in Frage, sondern beruft und stützt sich auf sie und begnügt sich allenfalls damit, sie zu vertiefen. Mangel des realen Objekts ist, so liegt seine Realität in einem 28 I. Kant, Kritik der Urteilskraf/, Harnburg 1963, S.

Dies ergibt sich, weil die Einschnitte nicht Resultat einer Analyse, sondern selbst Synthesen sind. Diese bringen die Teilungen hervor. rachten wir den Vorgang, wenn ein Kind die Milch wieder aufstößt: auch darin wird vom assoziativen Strom entnommen, von der signifikanten Kette abgetrennt, dem Subjekt ein ihm zukommender Rest zugeschlagen. >Wunschmaschine< ist nicht als Metapher gemeint: sie trennt und wird getrennt entsprechend den drei Modi. Der erste Modus verweist auf die konnektive Synthese und stellt die Libido als Energie der Entnahme bereit; der zweite, auf die disjunktive Synthese verweisend, stellt das Numen als Energie der Aufzeichnung bereit; der dritte Modus schließlich, der auf die konjunktive Synthese verweist, stellt die Voluptas als residuale Energie.

Die große Entdeckung der Psychoanalyse war die Wunschproduktion, waren die Produktionen des Unbewußten. Mit Odipus wurde diese Entdeckung schnell wieder ins Dunkel verbannt: an die Stelle des Unbewußten als Fabrik trat das antike Theater, an die Stelle der Produktionseinheiten des Unbewußten trat die Repräsentation, an die Stelle des produktivenUnbewußten trat ein solches, das sich nur mehr ausdrücken konnte (Mythos, Tragödie, Traum ... ). Sobald einmal die Problematik des Schizophrenen dem Ich zugeschlagen ist, kann man nur noch das dem Schizo unterstellte Wesen oder seine Eigentümlichkeit »goutieren«, sei es liebevoll und mitleidig oder anders, indem man sie einfach mit Abscheu ausspuckt.

Download PDF sample

Rated 4.06 of 5 – based on 8 votes